Bad Oldesloe. Petra Grüner, fachpolitische Sprecherin im Jugendhilfeausschuss und Jan Schwartz berichten aus dem Jugendhilfeausschuss.
In der Einwohnerfragestunde waren drei Vertreter aus Glinde anwesend – Ein Vertreter der Stadtverwaltung und zwei Mitglieder aus dem Sozialausschuss. Sie bemängelten die Wartezeit der Bescheide für Kita-Kinder mit Förderbedarf. In Glinde haben 39% der Kinder Förderbedarf und erst 30% der Anträge sind bewilligt – die Wartezeit auf die Bescheide aus der Eingliederungshilfe beträgt zur Zeit 6 bis 9 Monate.
Im Bericht der Verwaltung teilte der Fachbereichsleiter Carsten Reichentrog mit, dass der Fachbereich als Lehre aus den Ereignissen in Stade an einem Schutz- und Sicherheitskonzept arbeitet, das die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen verbessern soll.
Es gab in der Sitzung mehrere Berichte, die in den Unterlagen zur Sitzung auf der Kreistagsseite oder im Protokoll zur Sitzung einzusehen sind. (1) Der Kinderbeauftragten, (2) Jahresbericht Frühe Hilfen 2025 (dieser Bereich ist stark verbessert und ausgebaut und bietet jungen Familien oder Alleinerziehenden nach der Geburt von der ersten Stunde Unterstützung und konkrete Hilfen an), (3) Sachstandsbericht Jugendschutz, (4) Präventionsprojekte zur psychischen Gesundheitsförderung (seit Mitte 2025 laufen diese Projekte und haben das Projekt „Beherzt“ ersetzt. In diesem Bereich gibt es drei Träger. Für die Kita das Forschungsinstitut für Frühpädagogik mit dem Projekt „Starke Kinder-Gute Freunde“. Für die Grundschule und weiterführende Schulen das Projekt „Verrückt? Na und!“ von der Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit und „Mental Health Kurse“ vom Träger Kopfsachen für weiterführende Schulen).
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Änderung der Satzung des Jugendamtes. Diese war nötig geworden, weil der Ausschuss „Selbstorganisierten Zusammenschlüssen zur Selbstvertretung“ nach §4a SGB VIII einen beratenden Sitz im JHA zur Verfügung stellen will. Dieser Sitz wird erstmal die neue Initiative „Inklusion“ übernehmen.
Einstimmige Entscheidungen gab es zur Pädagogischen Fachberatung der Kindertagespflege, die ab 01.01.2027 wieder an die Kreisverwaltung zurückgeht und die Entscheidung zum Kita-Kostenausgleich mit Hamburg: dort geht es um Kinder, die in Hamburger Kitas betreut werden und für die Stormarn einen Kostenausgleich bezahlen muss. Da in SH die Kosten für die Essensverpflegung immer von den Eltern getragen wird, muss diese Pauschale an die Hamburger Abrechnung angepasst und von der Erstattung abgezogen werden. Toll wäre es, wenn wir die ca. 780 Kinder, die in HH betreut werden, wieder nach Stormarn zurückholen könnten, da wir ja einen wachsenden Leerstand haben.
Der TOP zur Durchführung eines Verfahrens zur Personalbemessung in den Fachdiensten 21, 22 und 26 wurde zur Beratung in die Fraktionen zurückgegeben.
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Pressemitteilung
Petra Grüner
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Kreis Stormarn | Der Kreistag
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