Demokratische Wahlen zeichnen sich dadurch aus, dass jeder den regulären Ablauf der Wahl kontrollieren kann, z.B. in dem er/sie in seinem/ihrem Wahllokal beobachtet, dass alle abgegebenen Stimmzettel ordnungsgemäß gezählt werden.
Das ist bei Wahlcomputern nicht möglich. Bei Wahlcomputern werden die Stimmen abgegeben und am Ende gibt der Computer ein Ergebnis bekannt, bei dem niemand nachvollziehen kann, ob es auch das richtige ist.
Computer sind von Menschen gemacht und machen deshalb Fehler und sind darüber hinaus auch manipulierbar.
Des Weiteren gibt es keinen Grund das bewährte System des Wählens per Stift und Papier abzuschaffen. Wahlcomputer können zwar ein Ergebnis schneller verkünden, aber bei einem Wahlergebnis kommt es nicht auf Stunden an. Außerdem ist die Anschaffung, Betrieb, Wartung und Lagerung von Wahlcomputern auch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.
Die Nachteile (Unsicherheit, Manipulierbarkeit und Kosten) von Wahlcomputern überwiegen somit bei weitem den einzigen Vorteil (Zeitgewinn).
Wenn ein Computer das Wählen übernimmt, können wir unsere Demokratie auch gleich beerdigen.
Die Internet-Petition (Original- + Ersatzpetition) gegen den Einsatz von Wahlcomputern in Deutschland habe insgesamt 45.000 Menschen unterzeichnet und damit gezeigt, dass ihnen unsere Demokratie am Herzen liegt.
Dafür von mir ein großes Dankeschön!
Benjamin Stukenberg
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