Gesamtschule Barsbüttel: Verschiebung des Schulanfangs ermöglicht Busanschluss aus Reinbek und Glinde

Mit Beginn des neuen Schuljahrs gibt es für die Erich Kästner Gemeinschaftsschule in Barsbüttel einen Busanschluss aus Reinbek über die Linie 237. Große Teile Reinbeks erhalten dadurch eine Verbindung zur EKG Barsbüttel. Aus Reinbek gab es immer wieder Anfragen wegen des Schulbesuchs in Barsbüttel, die an der fehlenden Verbindung scheiterten. Dasselbe galt für Anfragen aus Oststeinbek.

Der Bus der Linie 237, der um 6 Uhr 54 am Reinbeker Bahnhof startet und um 7 Uhr 14 in Glinde am Markt hält, hat in Willinghusen nach neun Minuten Umstiegszeit um 7 Uhr 30 Anschluss an den Bus der Linie 263, der um 7 Uhr 41 an der Haltestelle Soltausredder in der Hauptstraße in Barsbüttel ankommt. Die Haltestelle Soltausredder liegt von der Schule 600 Meter entfernt.

Bisher kam diese Busverbindung nicht in Frage, weil der Unterricht schon um 7 Uhr 45 begann. Die Schulkonferenz hat kurz vor den Ferien beschlossen, alle Unterrichtszeiten um fünf Minuten zu verschieben, so dass jetzt die erste Stunde um 7 Uhr 50 anfängt und neun Minuten für den Fußweg von der Haltestelle bis zur Schule zur Verfügung stehen.

Die bequeme Busverbindung mit der Linie 337 aus Richtung Trittau, die bis vor die Schultür fährt, ist aus Reinbek, Glinde und Oststeinbek kein Thema, weil der 337er von Süden her nur umständlich und zeitraubend mit einer Fahrt des 437ers um 6 Uhr 48 von Glinde nach Stemwarde erreicht werden kann.

Der Verschiebung des Schulanfangs vorangegangen war ein Antrag des Vertreters der Grünen im Stormarner Verkehrsausschuss, Joachim Germer aus Barsbüttel, die Fahrt der Linie 237 aus Reinbek einfach über Willinghusen hinaus bis zum Soltausredder zu verlängern. Dann hätten die alten Schulzeiten bleiben können, und das Umsteigen wäre nicht nötig. Bald stellte der HVV aber fest, dass zur fraglichen Zeit sämtliche Busse ausgelastet sind, so dass ein zusätzlicher Bus hätte beschafft werden müssen. Die Kosten – in der Ausschreibung so geregelt – hätten sich auf weit über 20.000 € im Jahr belaufen, etwa zehn Mal so viel, als wenn ein vorhandener Bus eingesetzt würde. Weil das niemand im Verkehrsausschuss verantworten wollte, schlug Joachim Germer der Schule vor, als zweitbeste Lösung die Unterrichtszeiten zu verschieben. Dass eine Schule darauf eingeht und eine kostenlose Variante ermöglicht, ist ein ungewohnter Vorgang.

Die Rückfahrten der Linie 337 werden an die neuen Unterrichtszeiten angepasst. Mit der Linie 337 und weiter mit der Linie 237 gibt es nach allen Stunden und nach dem Nachmittagsangebot eine glatte Verbindung für den Rückweg. Durch die Metrobuslinie 11 ist wiederum die Strecke von Oststeinbek bis Neuschönningstedt den ganzen Tag über mit wenigen Minuten Umsteigezeit an die Linie 237 angebunden. Auch für die Oststeinbeker eröffnet sich damit eine neue Möglichkeit.

Joachim Germer
Verkehrspolitischer Sprecher
Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Fraktion im Kreistag Stormarn




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