Kulturaufbruch und politische Kultur

Spitzenkandidat Habeck bei "Tante Martha" in Bad Oldesloe

Proppevoll war das Restaurant "Tante Martha" (vormals "Alte Bierquelle") in der Bad Oldesloer Fußgängerzone am Mittwoch. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Schick mir einen Grünen“ hatten sich Kreative und Kulturschaffende aus Storman zusammengetan und sich den Spitzenkandidaten der Grünen, Robert Habeck, schicken lassen. Und Habeck zog offensichtlich Leute an (sogar das ZDF war vor Ort). Es entspann sich eine lebhafte  Diskussion über die Möglichkeiten, Kultur zu fördern und auch finanziell besser zu unterstützen. Habeck sparte nicht mit konkreten, fachkundigen Vorschlägen und antwortet offenherzig auf die Fragen der Besucher, wenn es um die Begrenzungen und Beschränkungen der Politik ging. Immer wieder regte Habeck an, Lösungen für Fragen jenseits der bestehenden Strukturen zu suchen. „Wenn wir uns nur in den Politikmodellen der sechziger Jahre bewegen, dann werden wir nie die Herausforderungen der Gegenwart lösen“, sagte Habeck.

Eine Distanz, wie sie sonst zwischen Politik und Bürgern vorhanden ist, war an diesem Abend zwischen Habeck und den Bad Oldesloern gar nicht festzustellen. Immer wieder geriet das Gespräch auf das Amtsgerichtsgebäude, das ja zu einem Bildungs- und Kommunikationszentrum umgebaut werden soll. Der Antrag auf städtebauliche Förderung liegt im Kieler Ministerium und Habeck versprach, sich darum zu kümmern, was aus ihm geworden ist. Die Grünen haben sich das Format „Schick mir einen Grünen“ ausgedacht, um Menschen die Möglichkeit zu geben, Spitzenpolitiker mit ihren eigenen Anliegen zu konfrontieren und selbst die Agenda zu bestimmen. 10 Leute, die nicht grüne Mitglieder sind, muss man dafür zusammen kriegen. An diesem Kultur- und Kreativabend ging die Rechnung gleich mehrfach auf.

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