Grünschnack am 23. Januar 2012 in Großhansdorf

Die Großhansdorfer Grünen hatten bei ihrem ersten Grünschnack unter Moderation der Kreisvorstandssprecherin der Stormarner Grünen, Sabine Rautenberg, vor einigen Tagen prominenten Besuch: die Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Landtages, Marlies Fritzen.

Die umweltpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion berichtete vom aktuellen Geschehen im Landttag und den Schwerpunkten grüner Politik. Scharf kritisierte sie die Genehmigungsverlängerung für Ölbohrungen im Wattenmeer durch die Landesregierung. Aktuell wurde im Landtag die Novelle des Landesjagdrechts verabschiedet. Entgegen dem Regierungsentwurf von CDU und FDP fordern die Grünen verkürzte Jagdzeiten und das Verbot bleihaltiger Munition.

Mit der schwarz-gelben Umweltpolitik geht Marlies Fritzen hart ins Gericht und wirft der aktuellen Regierung vor, die Gesetze nur entsprechend der Landnutzerinterressen zu gestalten. Für die Grünen fordert Fritzen: „Die naturschutzrechtlichen Belange sind konsequent zu schützen. Wir fordern kreisweite Ausgleichskataster für Kompensationen von Eingriffen in Natur- und Umweltschutzbelange, nachhaltigen Knickschutz und -pflege und die Beibehaltung der Umstellungs- und Beibehaltungsprämien für Ökolandbau.

In der anschließenden Diskussion ging der Großhansdorfer Fraktionschef Stefan Kehl auf Fragen zu aktuellen Großhansdorfer Punkten ein.

Beim nächsten Grünschnack am 29. Februar 2012 ab 19 Uhr im Studio 203 (Schmalenbecker Schulzentrum) wird es um Großhansdorfer Themen gehen.

Auf der Agenda stehen beispielsweise die Photovoltaikanlage auf der Grenzeckkoppel, die Waldrodung für den Supermarkt (Stoltenberggelände) und der Haushalt der Gemeinde 2012. Die Grünen laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Diskussion ein, die auch gern weitere Themen ansprechen können.

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