Großhansdorfer Grüne lehnen Teppich-Kibek-Ansiedlung an der Autobahn ab

Die Großhansdorfer Grünen-Fraktion hat sich auf ihrer jüngsten Sitzung auch mit den öffentlich gewordenen Plänen von Teppich-Kibek befasst, an der Autobahn-Abfahrt Ahrensburg/Großhansdorf auf einer bisher als landwirtschaftlich genutzten Fläche auf Ahrensfelder Gebiet ein Gewerbegebiet einzurichten. Außer Teppich-Kibek sollen ein Elektronik-Markt und weitere Einzelhandelsbetriebe entstehen.

„ Wir lehnen eine weitere Landschaftsversiegelung für die Errichtung eines neuen Gewerbegebiets ab.“ so Fraktionsvorsitzender Stefan Kehl. „ Vor einem Vierteljahr hat sich der Wirtschafts-, Planungs und Bauausschuß des Kreises mit der Entwicklung von Gewerbeflächen bis zum Jahre 2025 befasst und mit unserer Zustimmung einen entsprechenden Leitfaden verabschiedet. An der Autobahn A1 sollen die vorhandenen Gewerbegebiete Barsbüttel und Stapelfeld erweitert und in Hammoor ein neues Gewerbegebiet mit Autohof eingerichtet werden. Falls die A 20 weitergebaut wird, plant man bei Mönkhagen an der A20 ein interkommunales Gewerbegebiet mit Stockelsdorf und Lübeck. Das heißt, mehr Gewerbeflächen direkt an der A 1 sind nicht erwünscht, zumal es genügend andere Gewerbeflächen in kurzem Abstand zur Autobahn in Ahrensburg zu beiden Seiten des Beimoorweges gibt. Wir können nicht nachvollziehen, warum in so kurzer Zeit die abgestimmte Planung über den Haufen geworfen werden soll. Schließlich ist Kibek schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer neuen Fläche – neu ist der Sachverhalt also nicht. Wir wünschen dem Ahrensburger Bauausschuss bei den Beratungen am kommenden Mittwoch weise Entscheidungen im Interesse gutnachbarlicher Beziehungen.“

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